1918: UNTERGANG UND NEUBEGINN – EIN PODIUMSGESPRÄCH

Donnerstag 12.07.18 - 20:00 Donauschwäbisches zentralmuseum

Kooperation mit dem Donauschwäbischen Zentralmuseum (DZM)
Wie wird das Ende des Ersten Weltkriegs in unterschiedlichen Donauländern gesehen? Folgte auf den Untergang der Donaumonarchie entlang des Flusses ein politischer und gesellschaftlicher Beginn einer neuen Weltordnung? Oder sprechen wir besser von einem Flickwerk des Friedens, das bereits die Keime neuer Konflikte in sich trug? Haben die Friedensverhandlungen für die Balkanregion - ähnlich dem Versailler Vertrag - mehr künftigen Zündstoff als Beruhigung für die Länder hervorgerufen? Eine gemischte historisch-literarische Podiumsrunde wird u.a. diesen Fragen nachgehen. 

Moderation: Dr. Olivia Spiridon

 

Die Literatur- und Sprachwissenschaftlerin arbeitet am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landes kunde der Universität Tübingen.

Teilnehmer

Hannes Leidinger
Der Wiener Historiker ist Autor des Buches „Der Untergang der Habsburgermonarchie” 

Dr. Romanita Constantinescu Die rumänische Literaturwissenschaftlerin lehrt an der Universität Heidelberg 

Prof. Dr. Andreas Oplatka

Der Historiker, Journalist und Übersetzer ist in Ungarn aufgewachsen und lebt in der Schweiz 

Lutz Kleveman

Der deutsche Journalist und Autor veröffentlichte zuletzt das Buch „Lemberg: Die vergessene Mitte Europas”