literarischer absacker 4

mittwoch 11.07.18 - 23:00 Künstlerhaus ulm

Für Literaturliebhaber zum Ausklang des Donaufest-Tages: Sechs Schauspieler/Innen lesen kurze Texte, die sich mit den Jahren nach dem Ende des Ersten Weltkrieges befassen. Bei einem guten Schluck und mit musikalischer Begleitung. 1918 bedeutete für die östlichen Donauanrainerstaaten noch nicht das Ende des Krieges und schon gar nicht einen geglückten Beginn der Eigenstaatlichkeit. Die Texte von Irmgard Keun, Egon Erwin Kisch, Ernst Toller und anderen zeugen eher von den kleinen und großen Nöten der Menschen und den Schwierigkeiten, sich mit den neuen Verhältnissen zurechtzufinden.

 

Neuer Schauplatz der kleinen Kultveranstaltungsreihe für Kenner: KÜNSTLERHAUS ULM, GRÜNER HOF 5

"Anfang und Ende"

 

Gelesen von Sibylle Schleicher

Am Cello: Anne Schumacher

 

- Günther Anders (1902 – 1992) Gedicht „Sprachelegie“

- Milenko Goranović (* 1955) aus dem Roman

„Vom Winseln der Hunde“

- Karl Kraus (1874 – 1936) aus „Die letzten Tage der Menschheit“

- Peter Altenberg (1859 – 1919) über den

„Rasenden Reporter“ Egon Erwin Kisch

 

- Joseph Roth (1894 – 1939) aus dem Roman "Radetzkymarsch"