literarischer absacker 2

montag 09.07.18 - 23:00 Künstlerhaus ulm

Für Literaturliebhaber zum Ausklang des Donaufest-Tages: Sechs Schauspieler/Innen lesen kurze Texte, die sich mit den Jahren nach dem Ende des Ersten Weltkrieges befassen. Bei einem guten Schluck und mit musikalischer Begleitung. 1918 bedeutete für die östlichen Donauanrainerstaaten noch nicht das Ende des Krieges und schon gar nicht einen geglückten Beginn der Eigenstaatlichkeit. Die Texte von Irmgard Keun, Egon Erwin Kisch, Ernst Toller und anderen zeugen eher von den kleinen und großen Nöten der Menschen und den Schwierigkeiten, sich mit den neuen Verhältnissen zurechtzufinden.

 

 

 

Neuer Schauplatz der kleinen Kultveranstaltungsreihe für Kenner: KÜNSTLERHAUS ULM, GRÜNER HOF 5

"Das große Ganze“

 

Gelesen von Fabian Gröver

Am Cello: Anne Schumacher

 

- Péter Esterházy (1950 – 2016) Gedicht „Donau(humanistisch)“

- Miroslav Krleža (1893 – 1981) aus dem fünfbändigen Roman „Die Fahnen“

- Kurt Tucholsky (1890 – 1935) Kirche und Wolkenkratzer

- Robert Musil (1880 – 1942) aus dem Roman

„Der Mann ohne Eigenschaften“